Makuladegeneration (AMD)
Makuladegeneration: Symptome, Diagnose und Behandlung
Die Makuladegeneration (AMD) ist eine häufige Augenerkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Dr. Ghanem, Facharzt für Augenheilkunde, bietet in seiner Augenpraxis in in Brunnen SZ umfassende Betreuung für Patienten mit AMD an.
Was ist Makuladegeneration?
Makuladegeneration ist eine Erkrankung der Netzhautmitte (Makula), die zu einer fortschreitenden Verschlechterung des Sehvermögens führen kann. Es gibt zwei Hauptformen: die trockene und die feuchte Makuladegeneration.
Trockene Makuladegeneration
Die trockene Form ist die häufigste Art der Makuladegeneration und macht etwa 85-90% aller Fälle aus. Bei dieser Form bilden sich kleine gelbe Ablagerungen, sogenannte Drusen, unter der Netzhaut. Die lichtempfindlichen Zellen in der Makula werden dünner und sterben allmählich ab. Der Verlauf ist in der Regel langsam und erstreckt sich über Jahre oder Jahrzehnte. Die Sehverschlechterung erfolgt graduell.
Neue Behandlungsmöglichkeit: Photobiomodulation (PBM)
An unserem zweiten Standort in Emmen LU bieten wir die innovative Photobiomodulation mit dem Valeda Light Delivery System an. Diese FDA- und CE-zugelassene Lichttherapie konnte in klinischen Studien bei der Mehrheit der Patienten eine signifikante Verbesserung der Sehschärfe erreichen. Die vollkommen schmerzfreie Behandlung kann das Fortschreiten der trockenen AMD verlangsamen und teilweise sogar die Sehkraft verbessern. Die Therapie erfolgt ambulant über mehrere Sitzungen und stellt einen wichtigen Durchbruch in der AMD-Behandlung dar.
Feuchte Makuladegeneration
Die feuchte Form ist weniger häufig und macht etwa 10-15% der Fälle aus. Sie ist aggressiver und kann zu einem schnelleren Sehverlust führen. Bei dieser Form wachsen abnormale Blutgefässe unter der Netzhaut. Diese Gefässe können lecken oder bluten, was zu einer Schwellung der Makula führt. Der Sehverlust kann rapide voranschreiten, manchmal innerhalb von Wochen oder Monaten. Ohne Behandlung kann es zu erheblichem zentralen Sehverlust kommen. Es gibt jedoch Behandlungsmöglichkeiten, die das Fortschreiten stoppen oder verlangsamen können. In vielen Fällen ist mit dieser Behandlung auch eine Verbesserung der Sehkraft zu erreichen.
Makuladegeneration Symptome
Frühe Anzeichen einer Makuladegeneration können verschwommenes oder verzerrtes Sehen, Schwierigkeiten beim Lesen und dunkle Flecken im zentralen Sichtfeld sein. Bei Auftreten dieser Symptome ist eine zeitnahe Untersuchung wichtig.
Diagnostik und Vorsorge
In unserer Praxis bieten wir modernste Diagnostikmethoden zur Früherkennung und Verlaufskontrolle der Makuladegeneration. Dazu gehören die Augenspiegelung (Ophthalmoskopie), die optische Kohärenztomographie (OCT) und die Fundusfotografie. Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen können helfen, eine Makuladegeneration frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Behandlung der Makuladegeneration
Die Behandlungsmöglichkeiten hängen von der Form der Makuladegeneration ab.
Trockene Makuladegeneration
Bei der trockenen Form liegt der Fokus auf der Verlangsamung des Fortschreitens. Dies kann durch Anpassung der Ernährung, Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Schutz vor UV-Strahlung erreicht werden.
Feuchte Makuladegeneration
Die feuchte Form erfordert eine aktivere Behandlung. Hierzu gehören intravitreale Injektionen (Spritzentherapie) und die Verabreichung von Anti-VEGF-Medikamenten. Dr. Ghanem führt diese Behandlungen in unserem modernen Praxis-OP durch.
Unser Ziel ist es, Ihre Sehkraft bestmöglich zu erhalten und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Vereinbaren Sie einen Termin für eine ausführliche Beratung und individuelle Behandlungsplanung.
Trockene oder feuchte AMD? Was bei der Makuladegeneration wirklich zählt
Nicht jede Makuladegeneration verläuft gleich – ob trockene oder feuchte Form, entscheidet massgeblich über Dringlichkeit und Behandlungsweg. Im Folgenden erfahren Sie, welche Risikofaktoren Sie selbst beeinflussen können, wie die Behandlung bei feuchter und trockener AMD abläuft und wo in der Region Brunnen sowie in Luzern Sie dafür die passende Anlaufstelle finden.
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Die Makula ist der Bereich der Netzhaut, der für das scharfe Sehen im Zentrum des Blickfelds verantwortlich ist, weshalb Veränderungen an dieser Stelle den Alltag spürbar einschränken können.
Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko, im Laufe des Lebens an einer Makuladegeneration zu erkranken. Neben dem Lebensalter zählen Rauchen, eine familiäre Vorbelastung, Bluthochdruck sowie eine langjährige, ungeschützte UV-Belastung der Augen zu den wichtigsten Einflussfaktoren. Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Eine ausgewogene Zufuhr von Lutein und Zeaxanthin kann das Fortschreiten bei AMD positiv beeinflussen. Wer diese Risikofaktoren kennt und frühzeitig gegensteuert, kann einen wertvollen Beitrag zum Erhalt seiner Sehkraft leisten.
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Bei einer feuchten AMD wachsen krankhafte Blutgefässe unter die Netzhaut, weshalb eine rasche Behandlung entscheidend ist. Die sogenannte Augenspritze, medizinisch, als intravitreale Injektion bezeichnet, gehört zu den wirksamsten Therapien gegen diese Form der Erkrankung.
Der Eingriff erfolgt ambulant im Praxis-OP unter örtlicher Betäubung mittels Augentropfen und dauert meist nur wenige Sekunden. Ein Wirkstoff wird direkt in den Glaskörper des Auges eingebracht, um das Wachstum der undichten Gefässe zu hemmen und Flüssigkeitseinlagerungen in der Makula zu reduzieren. Je nach Verlauf sind mehrere Behandlungen in regelmässigen Abständen notwendig, um das erreichte Ergebnis zu sichern und die Sehkraft langfristig zu stabilisieren.
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Für Patientinnen und Patienten mit trockener Makuladegeneration steht mit der Photobiomodulation eine schonende Lichttherapie der Makula zur Verfügung, die ohne Injektionen oder operative Eingriffe auskommt. Während der Sitzung wird das betroffene Auge mit spezifischen Lichtwellenlängen bestrahlt, welche die Zellaktivität in der Netzhaut anregen sollen.
Die Behandlung eignet sich besonders für Personen in frühen bis mittleren Stadien der trockenen Form und wird über mehrere kurze, schmerzfreie Sitzungen hinweg durchgeführt. Ob diese Therapieoption im individuellen Fall geeignet ist, lässt sich am besten im Rahmen einer ausführlichen augenärztlichen Untersuchung klären, bei der auch der aktuelle Zustand der Makula genau beurteilt wird.
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Die Makuladegeneration (AMD) betrifft die Netzhautmitte und tritt in zwei Formen auf. Die trockene Makuladegeneration macht rund 85 bis 90 Prozent aller Fälle aus und entsteht durch Ablagerungen, sogenannte Drusen, unter der Netzhaut. Der Verlauf ist meist langsam und erstreckt sich über Jahre.
Die feuchte Makuladegeneration betrifft etwa 10 bis 15 Prozent der Betroffenen. Bei dieser Form wachsen krankhafte Blutgefässe unter die Netzhaut, die Flüssigkeit absondern oder bluten können. Der Sehverlust kann dadurch innerhalb weniger Wochen fortschreiten, weshalb die feuchte Form als aggressiver gilt und rascher behandelt werden muss. Beide Formen können im Verlauf der Erkrankung ineinander übergehen, weshalb regelmässige Kontrollen bei beiden Varianten empfohlen werden.
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Photobiomodulation bezeichnet eine Lichttherapie, bei der Licht bestimmter Wellenlängen auf die Netzhaut trifft und den Zellstoffwechsel in den betroffenen Bereichen anregt. Eingesetzt wird dafür das Valeda Light Delivery System, ein FDA- und CE-zugelassenes Verfahren.
Die Behandlung richtet sich an Patientinnen und Patienten mit trockener AMD in einem frühen bis mittleren Stadium und erfolgt schmerzfrei über mehrere ambulante Sitzungen. In der Innerschweiz wird diese Lichttherapie am zweiten Standort der Augenpraxis Brunnen im Augenzentrum Luzern Nord in Emmenbrücke LU angeboten. Neben der Photobiomodulation gehören auch Anpassungen der Ernährung sowie gezielte Nahrungsergänzungsmittel zu den Behandlungsansätzen bei der trockenen Form.
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Die Injektion bei feuchter Makuladegeneration, umgangssprachlich Augenspritze genannt, wird unter örtlicher Betäubung mittels Augentropfen verabreicht und gilt dadurch als wenig schmerzhaft.
Zu Beginn erfolgen in der Regel drei Injektionen im Abstand von rund vier Wochen, anschliessend wird das Intervall individuell an den Befund angepasst und kann zwischen vier und sechszehn Wochen liegen. In der Region Brunnen im Kanton Schwyz wird diese Behandlung ambulant im Ärztehaus Brunnen durchgeführt. Dr. med. Mustafa Ghanem, Facharzt für Augenheilkunde mit Schwerpunkt Netzhaut- und Glaskörperchirurgie, betreut Patientinnen und Patienten mit feuchter AMD und führt die Injektionstherapie selber durch.