Vorderabschnitt und Trockenes
Auge
Vorderabschnitt und Trockenes Auge
Spezialisierte Augenbehandlungen für optimale Sehkraft.
Behandlung bei trockenen Augen (Sicca-Syndrom)
Trockene Augen können Ihren Alltag erheblich beeinträchtigen. Dr. Ghanem bietet eine umfassende Betreuung und effektive Behandlungsmöglichkeiten für das Sicca-Syndrom.
Wir beginnen mit einer gründlichen Analyse Ihres Tränenfilms und der Augenoberfläche. Basierend auf den Ergebnissen entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan, der Ihre spezifischen Bedürfnisse berücksichtigt. Unser Ziel ist es, Ihre Beschwerden nachhaltig zu lindern und Ihren Sehkomfort deutlich zu verbessern.
Unsere Behandlung umfasst:
Ausführliche Diagnostik des Tränenfilms
Individuelle Therapieplanung
Einsatz von Tränenersatzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten
Beratung zu Lifestyle-Änderungen und Umgebungsanpassungen
Behandlung von Liderkrankungen
Entzündungen am Augenlid, wie Gerstenkorn oder Hagelkorn, können äusserst unangenehm und schmerzhaft sein. Unsere Praxis bietet sowohl konservative als auch operative Behandlungen für verschiedene Lidentzündungen an.
Dabei beginnen wir mit einer präzisen Diagnose, um die Art und Ursache der Erkrankung zu bestimmen. Je nach Befund reicht unsere Behandlung von lokalen Medikamenten bis hin zu minimalinvasiven chirurgischen Eingriffen. Bei Bedarf führen wir auch ästhetische Lidkorrekturen durch, oder arbeiten mit ausgewiesenen ästhetischen Lidchirurgen zusammen, um sowohl die Funktion als auch das Erscheinungsbild Ihrer Augen zu optimieren.
Unser Leistungsspektrum beinhaltet:
Diagnose verschiedener Liderkrankungen
Konservative Behandlungen mit Medikamenten und sonstigen unterstützenden Massnahmen
Operative Entfernung von Hagelkörnern und Gerstenkörnern (Urseli)
Funktionelle Lidkorrekturen
Lassen Sie Lidprobleme professionell behandeln.
Diagnostik und Therapie bei Hornhautverkrümmung und Keratoconus
Eine irreguläre Hornhautverkrümmung (Keratokonus) erfordert eine präzise Diagnostik und individuelle Behandlung.
Wir nutzen modernste Technologien, um selbst frühe Stadien des Keratokonus zu erkennen und bieten eine umfassende Beratung zu Ihren Behandlungsoptionen, die von speziellen Kontaktlinsen bis hin zu innovativen Verfahren wie Crosslinking und CAIRS reichen. Unser Ziel ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen und Ihre Sehkraft bestmöglich zu erhalten oder zu verbessern.
Unsere Keratokonus-Behandlung umfasst:
Hochauflösende Hornhauttopographie zur genauen Diagnose
Indikation zur Anpassung von speziellen formstabilen Kontaktlinsen
Indikation zur Durchführung von Crosslinking zur Stabilisierung der Hornhaut
Regelmässige Verlaufskontrollen und Anpassung der Therapie
Trockene Augen lindern, Hornhautverkrümmung korrigieren: Was im Alltag wirklich hilft
Trockene Augen und eine Hornhautverkrümmung gehören zu den häufigsten Beschwerden im augenärztlichen Alltag – beide lassen sich jedoch in den meisten Fällen gut behandeln oder lindern. Im Folgenden erfahren Sie, was trockene Augen im Alltag begünstigt, wie sich eine reguläre Hornhautverkrümmung vom Keratokonus unterscheidet und welche Korrektur- und Vorbeugemöglichkeiten es gibt.
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Trockene Augen zählen zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patientinnen und Patienten eine Augenpraxis aufsuchen, und haben oft mehrere Ursachen gleichzeitig. Besonders stundenlange Bildschirmarbeit reduziert die Lidschlagfrequenz erheblich, wodurch der Tränenfilm schneller verdunstet und die Augenoberfläche austrocknet. Auch trockene Heizungsluft, Klimaanlagen, das Tragen von Kontaktlinsen sowie hormonelle Veränderungen etwa in den Wechseljahren können die Tränenproduktion oder die Zusammensetzung des Tränenfilms beeinträchtigen.
Mit zunehmendem Alter nimmt zudem die natürliche Tränenproduktion generell ab. Wer diese Auslöser kennt, kann durch bewusste Bildschirmpausen, ausreichendes Trinken und eine gute Raumluftfeuchtigkeit bereits viel zur Vorbeugung trockener Augen im Alltag beitragen.
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Eine reguläre Hornhautverkrümmung, medizinisch Astigmatismus genannt, entsteht durch eine leicht unregelmässige, meist ovale statt runde Wölbung der Hornhaut, wodurch einfallendes Licht nicht mehr an einem einzigen Punkt auf der Netzhaut gebündelt wird. Die Folgen sind verzerrtes oder unscharfes Sehen sowohl in der Nähe als auch in der Ferne, häufig begleitet von Kopfschmerzen bei längerer visueller Belastung.
Im Unterschied zum Keratokonus, bei dem sich die Hornhaut fortschreitend kegelförmig verformt, bleibt eine reguläre Hornhautverkrümmung meist stabil und lässt sich zuverlässig mit einer Brille oder torischen Kontaktlinsen korrigieren. Bei besonders ausgeprägten Fällen kann auch der Einsatz einer torischen Kunstlinse im Rahmen einer ohnehin geplanten Operation eine dauerhafte Lösung darstellen.
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Neben der augenärztlichen Behandlung lässt sich das Beschwerdebild bei trockenen Augen häufig bereits durch einfache Massnahmen im Alltag spürbar lindern. Die bewusste Anwendung der 20-20-20-Regel, bei der alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf einen mindestens sechs Meter entfernten Punkt geblickt wird, hilft dabei, die Lidschlagfrequenz während der Bildschirmarbeit zu normalisieren.
Auch das regelmässige Lüften von Büroräumen sowie der gezielte Einsatz von Luftbefeuchtern können die Augenoberfläche entlasten. Zusätzlich empfiehlt sich die Anwendung von konservierungsmittelfreien Tränenersatzmitteln, um den natürlichen Tränenfilm zu unterstützen. Zudem sollte eine augenärztliche Untersuchung erfolgen, um weitere Ursachen auszuschliessen und eine gezielte Therapie einzuleiten.
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Eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) entsteht durch eine unregelmässige, meist ovale statt runde Wölbung der Hornhaut, wodurch einfallendes Licht nicht auf einem einzigen Punkt der Netzhaut gebündelt wird. In den meisten Fällen ist die Ursache angeboren und genetisch bedingt.
Von der regulären Form abzugrenzen ist der Keratokonus, eine irreguläre Hornhautverkrümmung, bei der sich die Hornhaut fortschreitend kegelförmig verformt und eine eigenständige Diagnostik sowie Behandlung erfordert. Häufig tritt eine Hornhautverkrümmung gemeinsam mit Kurz- oder Weitsichtigkeit auf, da alle drei Fehlsichtigkeiten die Art betreffen, wie einfallendes Licht auf der Netzhaut gebündelt wird. Auch ein anhaltender Druck der Augenlider auf die Hornhaut, etwa durch häufiges Augenreiben, wird als begünstigender Faktor diskutiert.
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Eine reguläre Hornhautverkrümmung kann sich im Laufe des Lebens verändern. Häufig beobachtet wird eine Verschiebung von einer mit-der-Regel-Achse zu einer gegen-die-Regel-Achse, bedingt durch altersabhängige Veränderungen der Hornhautspannung und der Lidmuskulatur.
Auch eine Grauer-Star-Operation kann den vorbestehenden Astigmatismus verändern, da bei diesem Eingriff die Hornhautstruktur geringfügig beeinflusst wird. Diese Verschiebung betrifft einen erheblichen Teil der Bevölkerung jenseits des 60. Lebensjahrs und verläuft in der Regel langsam über mehrere Jahre. Eine regelmässige Kontrolle der Hornhautkrümmung ist deshalb sinnvoll, insbesondere vor der Anpassung einer neuen Brille oder Kontaktlinse. Bei Personen mit bereits diagnostizierter Hornhautverkrümmung wird deshalb empfohlen, die Sehkorrektur alle zwei bis drei Jahre überprüfen zu lassen.
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Eine reguläre Hornhautverkrümmung lässt sich mit einer Brille oder mit torischen Kontaktlinsen korrigieren. Bei gleichzeitig bestehendem Grauem Star kann eine torische Kunstlinse im Rahmen der Operation eingesetzt werden, um die Verkrümmung dauerhaft mit auszugleichen. Beim Keratokonus reichen die Optionen von formstabilen Kontaktlinsen bis zum Crosslinking-Verfahren zur Stabilisierung der Hornhaut.
Welche Korrekturmethode geeignet ist, hängt vom Ausmass der Verkrümmung sowie von weiteren Fehlsichtigkeiten ab und wird im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung mittels Hornhauttopographie bestimmt. Bei fortschreitendem Keratokonus dient das Crosslinking-Verfahren primär der Stabilisierung und nicht der vollständigen Rückbildung der Verformung.